Ralf hat Pech

Eine lustige und zugleich tragische Geschichte nur aus einsilbigen Wörtern.

Ralf sitzt im Zug nach Bern und freut sich. Sein Hut ist gross und pink. Er ist klein und lacht viel. Heut hat er viel vor: Er hat ein Date mit Kim, die er sehr mag.

Doch es stinkt im Zug. „Da stimmt was nicht“, denkt Ralf. Ein Mann schreit, denn sein Hund liegt tot im Gang. Ralf steht auf und sieht Blut: Es war Mord. „Wer war das?“, fragt Ralf den Mann, der nun weint. „Die da“, schluchzt der Mann und zeigt auf die Frau mit Rock und Helm. Sie rennt weg, Ralf folgt ihr. Die Frau stürzt. Ralf ist baff, denn es ist Kim. Er ruft die Cops.

Was soll er nun in Bern tun? Ralf denkt nach. Er steigt aus dem Zug und läuft zum Fluss. Dort kauft er sich ein Eis am Stiel. Der Wind ist stark und dann fliegt sein Hut weg. Er rennt nach und fällt in den Fluss. Ein Schwan beisst ihm in den Po, ein Kind lacht ihn aus. Er steigt an Land. „Heut ist nicht mein Tag. Ich geh nie mehr nach Bern“, meint Ralf.

Nun hat Ralf nur noch schwarz an, sein Hut in pink ist ja weg. Als er in die Bar will für ein Bier, rammt ihn ein Tram. Ralf stirbt.